Flaschenpfand 3 Jahre einforderbar

Ihr kennt doch sicherlich auch die Aushänge beim Pfandautomaten, die auffordern, den Pfandbon in einer Woche einzulösen. Normalerweise kein Problem, aber was, wenn man es doch beim Einkauf an der Kasse vergisst, den Bon dann im Portemonnaie vergisst und irgendwann drüber stolpert? An der Kasse heißt es dann gerne: „Zu spät“. Stimmt nicht, sagt die Stiftung Warentest und verweißt auf das BGB. Dort steht, dass die allgemeine Verjährungsfrist drei Jahre beträgt. Notfalls müsse der Betrag manuell ausgezahlt werden. Hier geht es zum Artikel…

Keine Wildtiere im Zirkus

Vor einigen Monaten gab es in Gelsenkirchen auch einigen Wirbel um die Überlegungen einem Zirkus die Standgenehmigung zu versagen, wenn dort Wildtiere auftreten. Dies ist rechtlich nicht möglich, da die Rechtsgrundlage auf Bundesebene fehlt. Nun da setzt Peta mit einer aktuellen Kampagne an, bei der man ein solches Verbot fordert. Noch bis morgen könnt ihr dort unterschreiben. Mehr dazu auch in meinem persönlichem Blog. 

Termin beim Bürgercenter online vereinbaren

Es gibt viele Dinge, für die man „nur mal eben“ ins Bürgercenter muss: Ummeldungen, Bescheinigungen oder wie in meinem Fall: Beglaubigungen von Kopien. Man kann dann einfach ins Hans-Sachs Haus (oder einen der anderen Standorte) gehen und hoffen, dass es schön leer ist und man nicht zu lange warten muss. Man kann auch etwas zu lesen einpacken, dann ist Wartezeit  vielleicht auch nicht das Problem. Sonst kann das schon mal etwas dauern. Vorhin laut Beschwerde am Nachbartisch ca. 1 Stunde.

Oder man macht wie ich einen Termin: Online, schnell und einfach. Wartezeit dann weniger als 5 Minuten. Mit wenigen Mausklicks bekommt man dann eine Wartenummer zugemailt bzw. angezeigt. Diese dann mitnehmen und kurz nach der gewünschten Zeit und Aufruf gemütlich ins Bürgercenter.  Geht auch noch ca. eine Stunde vorher (wenn noch was frei ist).

Also hier der Hinweis auf diesen guten Service der Stadt. Leider ist dies nur für die Hans-Sachs Haus möglich, aber vielleicht lohnt es sich dennoch? 🙂

14 Stunden Ratssitzung

Politiker seien faul und würden nur abkassieren wird einem gerne vorgeworfen. Auch wenn dieses Vorurteil auf keiner Ebene wirklich in der Breite stimmt, gilt es auf kommunaler Ebene noch weniger – bei 300 Euro Aufwandsentschädigung plus Sitzungsgeld ist „Abkassieren“ nun wirklich schwer möglich. Zumindest, wenn man sich noch etwas gewissenhafter auf Sitzungen vorbereitet. Aber das wäre ein anderes Thema.

In Duisburg ging vor 3,5 Stunden die Ratssitzung zu ende, die gestern nachmittag begonnen hatte. Der Grund: Pro NRW wollte zu mehr als 80 Abstimmungen eine geheime Wahl. Die Hoffnung: AfD werde in einer geheimen Wahl der Gremien den Pro NRW Kandidaten ihre Unterstützung geben. Ob dies so aufgegangen ist, kann ich (noch) nicht sagen, aber Unterstützung im Vorfeld hatte es wohl gegeben.

„Da muss man wohl durch“ wird als Parole der Ratsmitglieder angegeben und so wurde dann eben bis 5:05 Uhr getagt und gewählt. Meinen Respekt vor den Vertretern im Rat der Stadt Duisburg, die sich diesen Marathon antun mussten – ehrenamtlich. Mir stellt sich dabei die Frage: Kann man auch Freistellung von der Arbeit bekommen, wenn aufgrund der Ratssitzung an Schlaf nicht zu denken war?

Informationen zu den Sturmfolgen

Informationen zu den Sturmfolgen

Ich hoffe, dass ihr den gestrigen Abend halbwegs sicher verbringen konntet und nicht von dem Sturm in größere Mitleidenschaft gezogen wurdet. Ich hatte mich auf das Sofa verzogen und das Stürmen draußen etwas mulmig verfolgt und danach die Schäden in unserem „Kessel“ begutachtet. In meinem privatem Blog hatte ich einige Links zu Informationen zu den Sturmfolgen gepostet, die ich hier auch für wichtig halte:

Und auch wenn ich es dort schon getan hatte: Vielen Dank und große Anerkennung gilt auch den Menschen, die seit gestern Abend damit beschäftigt sind die Schäden zu beheben.

Kurt-Schumacher Straße

Kurt-Schumacher Straße (Foto: Dana Dimanski)

Was die BILD 1992 zu den Ausschreitungen in Rostock geschrieben hatte

Vielleicht hier ja auch für den ein oder anderen Interessant, habe ich auf meinem „privaten“ Blog auf einen Artikel über die Berichterstattung der BILD zu den Anschlägen gegen Asylantenheime in Rostock 1992 hingewiesen. Doch bedrückend, wie die größte deutsche Zeitung damals damit umgegangen ist 🙁

Alternativen zum ADAC

Gerade habe ich im Radio gehört, dass der ADAC nicht nur vor einiger Zeit Umfragen gefälscht hat, sondern auch Kunden in verschiedene Klassen einstufen. Bestimmte Automarken würden durch Verträge bevorzugt.

Ich bin selber kein Autofahrer, von daher habe ich mich nicht eingehend damit beschäftigt, aber vielleicht ist dies für den ein oder anderen der Grund, dies zu tun? Ich persönlich finde ja schon immer nervig, wenn der ADAC Politik macht, denn 90% der Mitglieder sind dies doch nur wegen der Hilfeleistungen durch die gelben Engel.

Wer es politisch etwas ökologischer mit ähnlichen Serviceleistungen mag, kann ja beim Verkehrsclub Deutschland mal vorbei gucken. Ansonsten gibt es sowohl bei der Süddeutschen, dem Stern oder auch sonst im Netz viele Artikel zu alternativen Anbietern des ADAC. Nicht nur wegen der Politik wird mir dieser Verein immer dubioser.