IKEA

IKEA – Update

In Sachen IKEA ein Update zu geben ist sicherlich etwas übertrieben, denn soviel neues gibt es da nicht zu vermelden. Im Stadtplanungsausschuss wurde das Thema besprochen. Leider hatte ich einen anderen Tag im Kopf (Donnerstag anstatt Mittwoch) und war dementsprechend von der Presseberichterstattung auch zeitlich überrascht. Allerdings war das Thema für mich damit erstmal durch. Ich hatte ja schon in einem anderen Artikel darauf hingewiesen, dass IKEA offenbar mehr wollte als ein Möbelhaus. Und auch bei der Stadt wird dies deutlicher dargestellt:

Das seinerzeit von Ikea vorgestellte Konzept ging dabei von einer Verkaufsfläche von insgesamt 55.000 Quadratmetern aus. Davon waren aber nur rund 25.000 Quadratmeter für ein klassisches IKEA-Möbelhaus vorgesehen. Innerhalb dieser Fläche werden auf 20 bis 25 Prozent der Fläche Sortimente angeboten, die auch in den Stadtzentren Gelsenkirchen und Buer verkauft werden. Dazu gehören Geschenkartikel, Heimtextilien, Bettwaren, Hausrat, Porzellan, Glaswaren, Lampen und Leuchten, Spielwaren, Babyartikel etc..

Die Fläche wäre damit größer als die von Buer – selbst die 30.000 m² Nicht-Möbel kommen fast an die 40.000 m² in Buer heran. Aber kurz darauf gab es dann die Meldung, dass IKEA ein kleineres Modell inzwischen priorisiert. Die CDU habe mit IKEA gesprochen:

„Unseres Wissens nach ist der oft zitierte Mega-Shop vom Tisch“, stellte Guido Tann fest. Ikea wolle sich im Fall einer Ansiedlung an der Uechtingstraße im Kern auf das Möbelgeschäft konzentrieren und auf ergänzende Fachmärkte verzichten, die im Jahr 2010 noch ein Thema waren.

Die Stadt hat daraufhin nochmal mit IKEA Kontakt aufgenommen.  Aber wenn ich mir angucke, welche Diskussionen gerade in Essen laufen – da geht es auch um die Erweiterung des bestehenden IKEA Marktes – zweifle ich an, dass IKEA einen reinen Möbelmarkt anstrebt. Dort geht es auch nicht nur um 23.000 m² für das Kernsortiment, sondern um mehr. Und bei allem “Prestige” stehe ich einem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese mehr als skeptisch gegenüber. Der Innenstadt geht es schon eh nicht gut, das wäre dann noch problematischer.

Wirkliche Neuigkeiten gibt es darum nur begrenzt. Morgen ist dies auf Antrag der SPD nochmal Thema im Ausschuss für Wirtschaft- und Liegenschaften, vielleicht gibt es dann neues zu berichten.

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