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Bezirksvertetung 7. November 2012

Gestern war wieder Bezirksvertretung – die letzte im Jahr 2012. Die komplette Tagesordnung kann man hier einsehen, hier nur zu einigen Punkten Anmerkungen:

Schalker Verein

Unter anderem wurde ein kurzer Sachstandsbericht zum Gelände des Schalker Vereins gegeben. Das ehemalige Industriegebiet soll ja jetzt aufgewertet werden und teilweise ist dies ja schon geschehen. Gerade am ehemaligen Schalthaus (nähe Wildenbruch- und Ückendorfer Straße) wurde bereits ein Platz geschaffen, der Nachmittags wohl auch schon sehr gut angenommen wird und es gibt weitere Angebote für Jugendliche. Dennoch ist mein Eindruck, dass gerade in den Abendstunden der Ruf entsteht sich dort lieber nicht aufzuhalten. Ich selber war schon bei einem – wenn dann auch gimpflich ausgegangen – Angriff und unprovozierten Pöbeleien dabei.

Von daher halte ich es für wichtig dort Leben auf den Platz zu bekommen, auch um den auftretenden Vandalismus zu vermeiden. Soziales Leben würde dem Gelände dort auch in den Abendstunden gut tun. Ein angeplantes Cafe soll demnach Ende nächsten Jahres aufkommen und ich hoffe nur, dass es auch drumherum ein interessantes Angebot gibt :)

Heute fand dazu auch eine Führung über das Gelände statt. Leider konnte ich daran aufgrund anderer Verpflichtungen nicht teilnehmen, aber werde das weiter beobachten.

Erhöhung der Attraktivität der City

Der Punkt der Tagesordnung ist verschoben worden und soll bei der nächsten Sitzung als regulärer Tagesordnungspunkt nach ausgiebiger Darstellung durch die Verwaltung damit fundierter diskutiert werden.

Dritter Bauabschnitt Bismarckstraße

Die Bismarkstraße ist ja schon in vielen Teilen überarbeitet worden. Jetzt geht es um den Bereich zwischen der Parallelstraße und der Albenhausenstraße. Hier die Vorlage dazu. Besonderheit dieses Stückes sind natürlich die Brücken und dabei die schwierige Situation, dass die eine Brücke nicht hoch genug ist, um alle Verkehrsteilnehmer hindurch zu lassen. Aber das Absenken der Straße bei der Überarbeitung ist auch nicht ganz einfach, weil das Grundwasser an der Stelle sehr hoch ist. Also sind umfangreichere Arbeiten nötig. Laut Vorlage sind dafür 2,5 Jahre vorgesehen, wobei man dazu sagen muss, dass die konkrete Planung und insbesondere die Verkehrsführung noch nicht abschließend geklärt ist. Stand der Vorlage ist es, dass es auf der Bismarckstraße nur eine Verkehrsführung von Nord nach Süd gibt als Einbahnstraße. Der Verkehr nach Norden würde über Reckfeldstraße und Grimbergstraße umgeleitet. Aber darüber wird noch weitergehender informiert.

In dem Zusammenhang eine kleine Erklärung aus der Sitzung, die vielleicht deutlich macht, was alles bedacht werden muss: Die Planer hätten aufgrund der Verkehrswege eher eine Süd-Nord Einbahnstraße vorgeschlagen, was aber bei der Feuerwehr kritisch gesehen wurde, denn so wird es im Brandfall unmöglich aus dem Norden kommend innerhalb der maximal 8 Minuten bestimmte Orte in Bismarck zu erreichen.

Baubeginn ist für Mitte 2013 geplant. Es sind neben den Straßenbaumaßnahmen auch weitere Sanierungsmaßnahmen am Kanalnetz und anderem geplant.

Ebertstraße

Etwas überraschend als Tischvorlage hatten wir eine, bei der es um Pöller auf der Ebertstraße ging. Der Bereich vor dem Hans-Sachs Haus ist ja bereits umgestaltet worden und umfasst ja leider auch eine Straße. Bereits bei der ursprünglichen Planung war vorgesehen worden, dass dort auch geparkt werden würde und Vorrichungen für entsprechende Sperrungen getroffen worden. Man hatte es zunächst ohne versucht und gehofft, dass nicht geparkt werde und zumindest somit ein annähernder Platzcharakter erhalten würde. Dem war natürlich nicht so, demnach stehen jetzt dort schon Pöller. Nun gibt es den Vorschlag beleuchtete Pöller aufzustellen, um es besser aussehen würden. Mit den Bauarbeiten für Kabel und die Anschaffung von beleuchteten “Absperrpfosten” (so der richtige Begriff für Pöller :D) würden so maximal 54.000 Euro dafür aufkommen. Es hätte sein können, dass man das teilweise gefördert bekommen hätte, aber eben nicht sicher.

Da wir GRÜNEN generell gegen den Verkehr auf dem Teil vor dem Hans-Sachs-Haus waren (und das schreibe ich nicht aus Fraktionsdisziplin, sondern halte es für richtig), fiel die Entscheidung gerade so spontan und bei einer solchen Summe nicht leicht. Rückfragen bei Fraktionskollegen waren auch eher skeptisch, was Folgekosten und Lichtsmog anging. Und wie es aussehen würde, konnte man sich auch nicht wirklich vorstellen.

Mit dieser skeptischen Einstellung war ich nicht alleine. Aus allen anderen Fraktionen kamen Nachfragen zu Kosten, Vandalismusgefahr und Nutzen, so dass wir es schließlich einfach haben durchlaufen lassen, so dass sich Verkehrs- und Stadtplanungsausschuss jeweils damit befassen sollen. Aus den Reihen soll dieser Vorschlag auch gekommen sein.

 

 

Soviel zur gestrigen Sitzung. Fragen hierzu, anderen Themen oder generellem gerne in den Kommentaren :)

 

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